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Holz der Stech-Fichte.jpg

Stech-Fichte

Picea pungens

Lagerbestand:

🟡 Nur noch Einzelstücke verfügbar (AD I KD auf Anfrage)

Verfügbare Stärken:

  • 33 mm

Über das Holz der Stech-Fichte

Im Holzhandel wird in der Regel nicht zwischen den einzelnen Fichtenarten unterschieden, da fast alle Arten ein mechanisch vergleichbares Holz liefern. Es zeichnet sich durch sehr gute technische Eigenschaften aus, was es zum idealen Allround- und Bauholz für den Innenbereich macht – es ist leicht, angenehm weich und lässt sich hervorragend bearbeiten. Die Fichte bildet zwar ein Kernholz (sogenanntes Reifholz), dieses ist jedoch farblich nicht vom Splintholz zu unterscheiden. Im frischen Zustand ist das Holz strahlend weiß, schimmert teilweise leicht gelblich und dunkelt mit der Zeit warm ins Hellbraune nach. Die Anwendung reicht von Bau- und Möbelholz bis hin zum edlen Instrumentenbau (Resonanzhölzer). Unbehandelt ist es aufgrund der geringen Dauerhaftigkeit (Klasse 4 - 5) rein für den Innenbereich geeignet.

Die Stech-Fichte (oft als Blaufichte bekannt) stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist hierzulande vor allem als intensiv blaunadeliger Weihnachtsbaum beliebt. Forstwirtschaftlich spielt ihr Holz selbst in der Heimat kaum eine Rolle, da die Stämme meist sehr abholzig (nach oben hin schnell dünner werdend) wachsen.

Dennoch besitzt das Holz der Stech-Fichte faszinierende Eigenheiten, die es von der normalen Fichte unterscheiden: Es ist extrem harzreich und verströmt einen sehr charakteristischen, intensiven Harzgeruch, der völlig anders als der typische Fichtenluft-Duft ist. Der auffälligste Unterschied sind die massiven, mit bloßem Auge deutlich sichtbaren Harzkanäle auf den Stirn- und Längsflächen. Je feiner das Holz geschliffen wird, desto stärker treten diese optisch hervor. In der Praxis wird das Holz zudem oft als etwas faseriger und noch weicher als das unserer heimischen Gemeinen Fichte beschrieben.

Beispielbilder

Stech-Fichte 1
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