
Über das Holz der Buche
Die Buche ist der mit Abstand häufigste heimische Laubbaum. Buchenholz findet man dementsprechend in fast jedem Haushalt; besonders bekannt und begehrt ist sie in der Edelholz-Szene auch als „gestockte Buche“.
„Gestockt“ beschreibt dabei einen natürlichen Prozess, bei dem das Holz von verschiedenen Pilzen (wie der Weißfäule oder Marmorfäule) markant verfärbt, jedoch noch nicht zersetzt wird, sodass die mechanischen Eigenschaften des Holzes weitestgehend erhalten bleiben. Beim Stockungsprozessen beginnt das Holz erstmal sich braun zu verfärben. Verwendet werden kann dieses charakterstarke Buchenholz exakt wie normales Buchenholz.
Buchenholz ist nicht witterungsbeständig und somit rein für den Innenbereich geeignet. Es ist sehr hart und schwer, neigt beim Trocknen jedoch zum Arbeiten und Verziehen. Besonders charakteristisch für das Buchenholz sind die markanten Holzstrahlen, welche im Holzbild als feine, kleine Streifen oder auf Radialschnitten als große Spiegel deutlich erkennbar sind.
Beispielbilder
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