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Flatterulmenholz.jpg

Ulme, Feld-

Ulmus minor

Lagerbestand:

🟢 Holzart für Sie verfügbar (Frisch I AD I KD auf Anfrage) 

Verfügbare Stärken:

  • 25 mm

  • 33 mm

  • 40 mm

  • 50 mm

Über das Holz der Feld-Ulme

Heimisches Ulmenholz ist in den letzten Jahren durch das große Ulmensterben hierzulande sehr selten geworden. Besonders betroffen davon sind die Berg- und die Feld-Ulme, während sich die Flatter-Ulme einigermaßen gegen das Ulmensterben behaupten konnte. Die hohe Nachfrage kann dementsprechend nicht durch heimisches Holz gedeckt werden. Ulmen sind jedoch weltweit gesehen stark verbreitet, somit wird ein Großteil des Bedarfs aus Asien oder Amerika (z. B. Red Elm) gedeckt.

Dabei unterscheidet sich das Holz der verschiedenen Ulmenarten optisch kaum; es können je nach Art lediglich die technischen Eigenschaften sowie der Splintholzanteil variieren. Die Feld-Ulme liefert ein Holz, welches von der Dichte her vergleichbar mit Buche oder Eiche ist, die technischen Eigenschaften sind jedoch schlechter. So liefert die Feld-Ulme ein mittelhartes bis hartes Holz mit mäßiger Dauerhaftigkeit.

Die Jahrringe sind sehr gut zu erkennen, da es sich bei der Ulme um eine grobporige bzw. ringporige Baumart handelt. Ein ganz besonderes Merkmal der Ulme ist, dass die Spätholzporen in einem meist welligen, einreihigen Band angeordnet sind und von einem hellen Parenchym (Speichergewebe) umgeben sind, wodurch sich zwischen den Jahrringen eine kleine Zwischenmaserung ergibt, welche das Holz umso mehr belebt. Die Holzstrahlen sind meist gar nicht oder nur sehr schwach im Radialschnitt zu erkennen.

Das Splintholz ist von gelber Farbe, das Kernholz ist von dunkel-rötlichbrauner Farbe und dunkelt noch nach. Ulmenholz hat einen im frischen Zustand unangenehmen Geruch, welcher aber sehr schnell verfliegt. Das Holz wird überwiegend zu hochwertigen Möbeln verarbeitet und kann aufgrund der geringen Dauerhaftigkeit ausschließlich im Innenbereich verwendet werden.

Beispielbilder

Ulme rustikal 1
Ulme Zwiesel 1
Ulme 1
Ulme 3
Ulme 2
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